Unterhaltsvorschuss soll gekürzt werden

Familienministerin Prien plant Sparmaßnahmen beim Unterhaltsvorschuss. Künftig sollen nur noch jüngere Kinder profitieren. Die Kosten für das Programm sind gestiegen.
Familienministerin Prien möchte die staatlichen Ausgaben für den Unterhaltsvorschuss senken. Dieses Programm hilft Familien, wenn ein Elternteil keinen Unterhalt für die gemeinsamen Kinder zahlt. Der Staat springt dann ein und sichert das Existenzminimum der Kinder ab.
Nach Priens Plänen würde diese Unterstützung künftig nur noch bis zum 15. Geburtstag gewährt. Bislang lag die Altersgrenze höher. Die Ministerin begründet die geplante Kürzung mit den gestiegenen Kosten für das Programm.
Damit wären ältere Jugendliche nicht mehr berechtigt, den Unterhaltsvorschuss zu erhalten. Für betroffene Familien würde dies bedeuten, dass sie ab diesem Alter wieder selbst für den fehlenden Unterhalt aufkommen müssen.