Wall Street kaum bewegt nach überraschenden Jobdaten
Die US-Börsen zeigen sich am Mittwoch wenig bewegt. Zwar brachten stärkere Arbeitsmarktdaten anfangs Gewinne, doch diese verpufften schnell. Anleger bleiben skeptisch.
An der Wall Street ist es zu einer Delle gekommen. Die Aktienmärkte sind nach Veröffentlichung der US-Arbeitsmarktdaten in die Nähe ihrer Ausgangsniveaus zurückgekehrt. Der Dow-Jones verlor leicht, während der S&P 500 und der Nasdaq unverändert schlossen. Anfangs waren die Indizes um bis zu einem Prozent gestiegen.
Grund für die Zurückhaltung: Die Januar-Jobdaten zeigen zwar 130.000 neue Stellen statt der erwarteten 70.000, doch Analysten warnen vor Überoptimismus. Ein großer Teil des Zuwachses lässt sich auf Saisoneffekte zurückführen. Mehr Sorge bereitet die massive Korrektur: Das Jobwachstum von 2025 wird von 584.000 auf 181.000 Stellen nach unten korrigiert – das schwächste Jahr seit 16 Jahren.
Derweil setzt sich der Ausverkauf in Tech und Software fort. Besonders Finanzdienstleister und Broker leiden unter Angst vor künstlicher Intelligenz. Auch Mattel mit einem 25-Prozent-Absturz und Robinhood mit minus neun Prozent enttäuschten Anleger. Gegenpole bildeten T-Mobile US und Ford mit positiven Reaktionen auf bessere Ausblicke.