US-Militär: Trump will „weit mehr“ als 5.000 Soldaten abziehen
US-Airbase Spangdahlem in Rheinland-Pfalz: Aktuell sind knapp 40.000 US-Soldaten in Deutschland stationiert. Foto: Boris Roessler/dpa
Derzeit sind rund 39.000 Soldaten in Deutschland stationiert. Das US-Verteidigungsministerium machte deutlich, die Abzugs-Entscheidung folge einer Überprüfung der US-Truppenpräsenz in Europa. Trump hatte erst kürzlich angekündigt, einen solchen Schritt zu prüfen. Zuvor übte er Kritik an Kanzler Friedrich Merz (CDU), nachdem dieser sich kritisch zum US-Krieg gegen den Iran geäußert hatte.
„Wir sind sehr besorgt über die Entscheidung, eine US-Brigade aus Deutschland abzuziehen“, erklärten die Vorsitzenden der Verteidigungsausschüsse von Senat und Repräsentantenhaus, Roger Wicker und Mike Rogers, am Samstag (Ortszeit) in einer gemeinsamen Stellungnahme. Sie forderten, jede wesentliche Änderung der US-Truppenpräsenz in Europa müsse mit dem Kongress und mit den Verbündeten der USA abgestimmt werden. Auch wenn die Nato-Partner ihre Verteidigungsausgaben auf fünf Prozent des Bruttoinlandsprodukts erhöhten, brauche der Aufbau von deren Fähigkeiten zur konventionellen Abschreckung Zeit.



