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Neue Eskalation am Persischen Golf: Trump blockiert Hormus-Straße

14. April 2026· Katharina Vogt

Nach gescheiterten Friedensverhandlungen setzt US-Präsident Trump auf eine Gegenblockade der strategisch wichtigen Meerenge. Militärexperten debattieren, ob die Maßnahme das iranische Regime an den Verhandlungstisch zurückbringt.

Die Spannungen im Irankonflikt verschärfen sich weiter: Am Montag startete die USA eine Blockade der Straße von Hormus, um den iranischen Ölhandel zu unterbinden. Damit reagiert Washington auf Teherans bisherige Blockadestrategie und versucht, das Mullah-Regime wirtschaftlich unter Druck zu setzen. Das Pentagon entsandte bereits zwei Zerstörer in die umstrittene Meerenge.

Militäranalyst Jonathan Schroden sieht darin ein Kalkül zur Machtdemonstration: Die USA wollen zeigen, dass sie die maritime Kontrolle besitzen und damit verhindern, dass der Iran Schiffe als Druckmittel missbraucht. Gleichzeitig sollen internationale Reedereien wieder ermutigt werden, Öltanker durch die Enge zu schicken. Schroden hält es für möglich, dass dieses Vorgehen das iranische Regime zum Verhandeln bewegt.

Allerdings bleibt die Lage fragil: Dem Iran stehen bis zu 5.000 Schnellboote zur Verfügung, die in Schwärmen angreifen könnten. Hinzu kommen Drohnen und Raketen. Dramatische Funksprüche zeigen, wie angespannt die Situation ist. Während die Nato Trumps Forderung nach Unterstützung ablehnte, wächst die Kollisionsgefahr täglich.

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