Trump kritisiert negative Medienberichterstattung als »illegal«
Der US-Präsident wirft Journalisten vor, ihn gezielt negativ darzustellen und mit den Demokraten zu kooperieren. Pressefreiheitsorganisationen warnen vor einer Eskalation.
Im Weißen Haus hat Präsident Donald Trump negative Berichterstattung über sich selbst als »wirklich illegal« bezeichnet. Er argumentiert, dass eine überwiegend kritische Medienberichterstattung nicht unter die Meinungsfreiheit falle, sondern Betrug darstelle. Dabei behauptet Trump, ein »großer Verfechter der Meinungsfreiheit« zu sein – kritisiert Medienunternehmen aber gleichzeitig, sich wie »Handlanger der Demokraten« zu verhalten.
Die Debatte um Pressefreiheit ist in den USA unter Trumps Führung angespannt. Mehrfach hat der Präsident mit Konsequenzen für Medienunternehmen gedroht, darunter auch mit dem Entzug von Sendelizenzen. Unter Druck steht insbesondere der von Trump berufene FCC-Vorsitzende Brendan Carr, dem Kritiker vorwerfen, unrechtmäßig auf die Absetzung von Jimmy Kimmels Late-Night-Show hingewirkt zu haben.
Die Pressefreiheitsorganisation Reporter ohne Grenzen warnt vor einer Eskalation der Einschränkungen. Seit Amtsantritt Trumps im Januar hätten sich die Angriffe auf die Pressefreiheit verstärkt, besonders nach dem Attentat auf den rechtsextremen Aktivisten Charlie Kirk.