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Einwanderungsbehörde ICE verstärkt Präsenz in New Orleans

04. Dezember 2025· Michael Reinhardt

Die US-Regierung entsendet Beamte der Einwanderungsbehörde ICE nach New Orleans. Heimatschutzministerin Noem begründet dies mit der Verfolgung krimineller Migranten. Die Stadt gilt als Schutzraum für Menschen ohne Aufenthaltserlaubnis.

Das US-Heimatschutzministerium hat Einsatzkräfte der Einwanderungsbehörde ICE zur Südstaaten-Metropole New Orleans entsandt. Dies kündigte Heimatschutzministerin Kristi Noem am Mittwoch an und erklärte, man wolle damit kriminelle Migranten aus der Stadt entfernen, die von lokalen Behörden freigelassen worden seien.

New Orleans ist als sogenannte Sanctuary City bekannt und gewährt Migranten ohne gültige Aufenthaltserlaubnis einen gewissen Schutz. Die demokratisch regierte Stadt arbeitet nur eingeschränkt mit den Bundeseinwanderungsbehörden zusammen. Präsident Trump deutete bereits an, in wenigen Wochen auch Einheiten der Nationalgarde nach New Orleans entsenden zu wollen, nachdem der republikanische Gouverneur von Louisiana um Hilfe gebeten haben soll.

Der Einsatz ist Teil von Trumps breiter Kampagne gegen illegale Einwanderung seit seinem Amtsantritt im Januar. Kritiker warnen vor willkürlichen Festnahmen und aggressivem Verhalten der Behörden. Berichten zufolge hatten bei bisherigen Einsätzen viele Festgenommene keine kriminelle Vergangenheit.

H
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