Taco Bell expandiert nach Deutschland
Die US-amerikanische Fastfood-Kette Taco Bell wird erstmals mit frei zugänglichen Restaurants in Deutschland präsent. Ein bayerischer Unternehmer hat bereits Pachtverträge für zwei Standorte in München unterzeichnet.
Taco Bell kommt nach Deutschland: Ein Münchner Gastronom wird die ersten öffentlich zugänglichen Filialen der US-Schnellrestaurantkette hierzulande eröffnen. Zwei Pachtverträge in München sind bereits unterschrieben, wie Unternehmer Christian Lehmann bestätigte. In den kommenden fünf Jahren sollen insgesamt 15 Restaurants in München, Nürnberg und Passau folgen.
Die Kette ist in den USA längst etabliert: Mit etwa 8.000 Filialen prägt Taco Bell dort das Fastfood-Geschäft im Bereich der "Tex-Mex"-Küche maßgeblich mit. Weltweit betreibt das Unternehmen, das zur Yum Brands Holding gehört, bereits rund 1.000 weitere Restaurants. Neben Taco Bell umfasst der Konzern auch die Marken Pizza Hut und KFC.
Allerdings verzögerte sich die geplante Expansion nach Deutschland erheblich. Taco Bell ist bereits in mehreren europäischen Ländern wie Großbritannien, Rumänien, Griechenland und Schweden aktiv. Eine Eröffnung in Deutschland war zunächst für Sommer 2025 vorgesehen, konnte aber nicht realisiert werden. Die europäische Zentrale suchte deshalb intensiv nach geeigneten Partnern für den deutschen Markt.