US-Zwischenwahlen: Trumps Wirtschaftserbe im Zwiespalt
Die amerikanische Wirtschaft wächst, doch Millionen Bürger kämpfen mit gestiegenen Lebenshaltungskosten. Arbeitsmarkt und Staatsfinanzen zeigen Schwächen.
Kurz vor den US-Zwischenwahlen wird die wirtschaftliche Bilanz der Trump-Ära zum zentralen Wahlkampfthema. Das Bruttoinlandsprodukt zieht an, doch dieses Wachstum verschleiert tiefere Probleme im Land.
Millionen Amerikaner spüren von dieser Konjunktur wenig: Die Preise für Lebensmittel, Energie und Wohnen sind deutlich gestiegen, was das verfügbare Einkommen vieler Haushalte belastet. Die Kaufkraft sinkt, während die Rechnungen steigen.
Parallel bröckelt der Arbeitsmarkt ab – neue Jobs entstehen weniger als noch vor Monaten. Gleichzeitig ist die Staatsverschuldung auf neue Rekordhöhen geklettert. Für Wähler entsteht damit ein widersprüchliches Bild: Makroökonomische Kennziffern deuten Stärke an, während die persönliche Finanzlage vieler Bürger angespannt bleibt.