US-Gericht stoppt Trumps Windpark-Baustopp
Ein amerikanischer Richter hat eine Verfügung gegen die Trump-Regierung erlassen und damit den Bau eines großen Offshore-Windparks freigegeben. Der Regierung wird willkürliches Handeln vorgeworfen.
Ein US-Bundesgericht hat sich gegen die Trump-Regierung gestellt und den Bau des "Revolution Wind"-Windparks vor der Ostküste freigegeben. Richter Royce Lamberth kritisierte die nachträglichen Begründungen der Regierung für den Baustopp scharf – sie seien ein Beispiel für willkürliches und unberechenbares Verhalten.
Die einstweilige Verfügung wurde mit dem Risiko erheblicher Schäden begründet. Ohne die Einhaltung der Fristen drohe das gesamte Milliarden-Dollar-Projekt zu scheitern, argumentierte der Richter. Das dänische Energieunternehmen Ørsted, das das Projekt entwickelt, sah seine Aktien nach der Entscheidung deutlich steigen.
Die Entscheidung ist ein Rückschlag für Trumps systematischen Rückbau der Wind- und Solarenergie-Förderung. Seit Amtsantritt im Januar 2025 hat seine Regierung unter anderem neue Lizenzen für Windprojekte blockiert und Subventionen für erneuerbare Energien beendet. Trump selbst bezeichnete Windkraft kürzlich als teuer und unwirtschaftlich.