USA verschärfen Druck auf Irans Ölwirtschaft
Washington verhängt Sanktionen gegen Irans Schattenflotte und droht mit Strafzöllen. Präsident Trump schließt auch militärisches Handeln nicht aus.
Die Trump-Administration setzt ihre harte Linie gegenüber dem iranischen Regime fort und hat neue Sanktionen gegen neun Schiffe und acht dazugehörige Unternehmen verhängt. Diese Flotte soll für den Transport iranischen Öls zu ausländischen Märkten verantwortlich sein – im Wert von Hunderten Millionen Dollar. Das Finanzministerium begründet die Maßnahme damit, dass diese Einnahmen zur Unterdrückung der eigenen Bevölkerung verwendet würden.
Die betroffenen Schiffe sind über Firmen in Indien, dem Oman und den Vereinigten Arabischen Emiraten registriert. Zusätzlich kündigte die US-Regierung Strafzölle von 25 Prozent auf Handelsgüter von Ländern an, die mit dem iranischen Regime kooperieren. Damit will Washington die wirtschaftliche Isolation des Landes weiter vorantreiben.
Präsident Trump deutete zugleich an, dass militärische Optionen auf dem Tisch bleiben. Eine große amerikanische Flottille befinde sich bereits in der Region, erklärte er. Gleichzeitig warnte Trump das iranische Regime vor geplanten Hinrichtungen von Protestierern – ein Zeichen der verschärften Spannungen zwischen Washington und Teheran.