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Trump kündigt Überstellung von U-Boot-Insassen an

19. Oktober 2025· Tobias Ellwanger

Die USA wollen zwei überlebende Insassen eines im Drogenhandel verdächtigten U-Boots an Ecuador und Kolumbien überstellen. Zwei weitere sollen getötet worden sein.

Das US-Militär hat nach Angaben von Präsident Donald Trump ein U-Boot in der Karibik angegriffen, das verdächtig wurde, große Drogenmengen zu transportieren. Zwei der Insassen seien dabei ums Leben gekommen, die beiden anderen Überlebenden würden nun in ihre Heimatländer Ecuador und Kolumbien gebracht und dort strafrechtlich verfolgt, teilte Trump mit.

Der Angriff ist Teil eines breiteren Militäreinsatzes, den Trump vor wenigen Wochen in der Karibik gestartet hat, um den Drogenhandel einzudämmen. Nach Trumps Darstellung befand sich das U-Boot auf einer bekannten Schmuggelroute in Richtung USA. Bei mehreren solcher Einsätze sind insgesamt mehr als zwei Dutzend Menschen getötet worden.

Das Vorgehen hat die Spannungen zwischen den USA und Venezuela deutlich verschärft. Trump wirft dem venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro vor, Drogenbanden zu unterstützen. Maduro weist diese Vorwürfe zurück und kritisiert den US-Militäreinsatz scharf. Als Reaktion führte Venezuela Militärübungen durch und erklärte diese nun für abgeschlossen.

H
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