Versicherung: Weniger Kontakt zum Kunden – R+V baut Bankvertrieb um
R+V-Zentrale in Wiesbaden: Der Versicherer will das Geschäftspotenzial der Genossenschaften besser ausschöpfen. Foto: R+V
Wiesbaden. Für die genossenschaftliche R+V-Versicherung sind die Volks- und Raiffeisenbanken traditionell der wichtigste Vertriebspartner. Jahrelang profitierte das Wiesbadener Unternehmen davon, dass die Banken zahlreiche Kunden an seine Versicherungsberater weiterleiteten.
Doch mit dem Rückgang der Filialbesuche funktioniert das Modell nicht mehr wie früher: „Statt bis zu 320.000 Überleitungen pro Jahr sind es inzwischen weniger als 200.000“, sagte der R+V-Vorstand für den Vertrieb, Jens Hasselbächer, im Gespräch mit dem Handelsblatt.
Mit Beitragseinnahmen von insgesamt 22,8 Milliarden Euro im Jahr 2025, davon 17,5 Milliarden Euro im inländischen Erstversicherungsgeschäft, zählt die R+V zu den großen Versicherungsgruppen in Deutschland. Bereits zum Start der neuen Fünfjahresstrategie hatte sie im vergangenen Frühjahr angekündigt, ihren Vertrieb weiterentwickeln zu müssen – und verstärkt auf Digitalisierung und Künstliche Intelligenz (KI) zu setzen.
Erste Erfolge der neuen Strategie erkennt der Versicherer durch das Überarbeiten der digitalen Antragsstrecken und durch Verbesserung des Online-Marketings: 2025 gewann die R+V rund 100.000 Neukunden über digitale Kanäle – nicht nur direkt über die eigene Webseite ruv.de, sondern zunehmend auch über die Webseiten von Banken.
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