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Bundestag stoppt Laserwaffen-Projekt – Kostenfragen bleiben offen

09. Februar 2026· Hitkanal.FM Redaktion

Der Haushaltsausschuss hat eine 25-Millionen-Euro-Vorlage für ein Laserwaffen-Entwicklungsprojekt gestoppt. Grund: Die geplanten Gesamtkosten erscheinen deutlich zu hoch im internationalen Vergleich.

Der Bundestag bremst ein geplantes Rüstungsprojekt der Bundeswehr. Der Haushaltsausschuss hat die Vergabe eines Entwicklungsauftrags für eine Laserwaffe an die Konzerne Rheinmetall und MBDA gestoppt. Die Abgeordneten fordern zunächst eine gründlichere Marktsichtung, bevor das Geld freigegeben wird.

Anlass für die Kritik sind erhebliche Kostenfragen: Die Niederlande hätten einen ähnlichen Demonstrator mit 100 Kilowatt Leistung für 190 Millionen Euro beschafft, während Deutschland für einen weniger leistungsstarken Prototyp mit 60 Kilowatt insgesamt 462 Millionen Euro einplanen soll. Grüne Haushälter vermuten, dass andere Unternehmen dieselben Ergebnisse günstiger liefern könnten.

Laserwaffen eignen sich besonders zur Drohnenabwehr. Rheinmetall und MBDA entwickeln gemeinsam an solchen Systemen – ab 2029 soll ein marktreifes Produkt zur Verfügung stehen. Der Ausschuss möchte aber zunächst andere Alternativen auf dem Markt prüfen, bevor große Summen für diesen Weg ausgegeben werden.

H
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