Video zeigt: Hier rastet der U-Bahn-Killer von Hamburg aus

Video zeigt: Hier rastet der U-Bahn-Killer von Hamburg aus

Video aus Flüchtlingsheim zeigt: Hier geht der U-Bahn-Killer auf Mitbewohner los

Zwei Wochen später riss der Südsudanese eine Frau (†18) ins Gleis

Zwei Wochen vor der Tat: U-Bahn-Killer schlug in Flüchtlingsunterkunft um sich

Quelle: Privat

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Hamburg – Ein verstörendes Video wirft neues Licht auf die Vorgeschichte der tödlichen Attacke an der U-Bahn-Station Wandsbek Markt in Hamburg am 29. Januar. Dort riss ein Mann (25) eine junge Frau (18) vor einen einfahrenden Zug – beide starben.

Die Aufnahmen zeigen den späteren U-Bahn-Mörder Ariop A. 14 Tage vor der Tat. Ort des Geschehens ist eine Flüchtlingsunterkunft am Holstenhofweg, drei Kilometer vom U-Bahnhof entfernt. Dort gerät der Mann am 15. Januar in einen heftigen Streit mit anderen Bewohnern.

Ariop A. (25), später als U-Bahn-Killer bekannt, steht mit zur Faust geballter Hand mitten in einem Streit mit anderen Bewohnern der Flüchtlingsunterkunft.

Ariop A. (25), später als U-Bahn-Killer bekannt, ballt seine Hand zur Faust – der Streit mit anderen Bewohnern der Flüchtlingsunterkunft eskaliert

Staatsanwaltschaft ermittelte schon Anfang Januar

Der Anlass, so hört BILD in der Flüchtlingsunterkunft, war wohl ein zurückliegender Zoff vom 5. Januar. Die Sprecherin der Staatsanwaltschaft Hamburg, Melina Traumann, teilt auf BILD-Anfrage dazu mit: „Gegenstand eines weiteren Verfahrens ist eine Sachbeschädigung und eine versuchte Körperverletzung vom 5. 1. 2026 auf dem Gelände von ‚Fördern und Wohnen‘. Der Beschuldigte soll gegen die Zimmertür seines Mitbewohners getreten und einen auf dem Flur befindlichen Plastikstuhl beschädigt haben. Zudem soll er den Mitbewohner gegen den Arm geschlagen haben, wobei dieser jedoch keine Schmerzen verspürt habe. Das Verfahren wurde nach § 154 Abs. 1 StPO vorläufig eingestellt.“

Die Eltern des Opfers zünden vor dem U-Bahnhof Kerzen für ihre tote Tochter an

Die Eltern des Opfers zünden vor dem U-Bahnhof Kerzen für ihre tote Tochter an

Doch die Gemüter kochten zehn Tage später offenbar wieder hoch. Im Video ist zu sehen, wie die Situation immer angespannter wird. Stimmen werden laut, es kommt zu Handgreiflichkeiten. Eine Person aus der Flüchtlingsunterkunft versucht zu schlichten, stellt sich zwischen die Streitenden.

Video zeigt Auseinandersetzung

Ein Zeuge filmt alles mit seinem Handy. Die Bilder zeigen ein aggressives Durcheinander, das sich kaum beruhigt. Schließlich wird um 13.40 Uhr die Polizei gerufen. Die Beamten stoppen mit ihrem Streifenwagen und schreiben eine Anzeige in der Unterkunft am Holstenhofweg. Polizeisprecher Christian Schreiber bestätigt BILD: „Es kam zu einem Streit und einer wechselseitigen Körperverletzung mit Beteiligung des Tatverdächtigen.“

An der Haltestelle Wandsbek Markt stieß Ariop A. die 18‑jährige Asal gemeinsam mit sich selbst vor den einfahrenden Zug – beide starben

An der Haltestelle Wandsbek Markt wirft sich Ariop A. vor den einfahrenden Zug und zerrt die 18‑jährige Asal mit sich – beide starben

Doch Ariop A. steht offenbar unter Strom. Am 27. Januar fällt er erneut auf, dieses Mal in einem Bordell auf der Reeperbahn. Als er morgens um 5 Uhr gehen soll, schlägt er einen Mitarbeiter. Einem Polizisten knallt er kurz darauf ein Handy gegen den Kopf. Der Beamte wird leicht verletzt. Der Südsudanese steht offenbar unter Alkohol– und Drogeneinfluss. Er kassiert eine Anzeige, kommt in eine Klinik, wird wieder entlassen. Nur zwei Tage später dreht er völlig durch: An der Haltestelle Wandsbek Markt wirft sich Ariop A. vor einen einfahrenden Zug und reißt die 18-jährige Iranerin Asal mit in den Tod. Jede Hilfe kommt zu spät.

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