Washington – Generalmajor Brandon Tegtmeier, Kommandeur der 82. Luftlandedivision, sowie Teile seines Hauptquartierstabs haben den Befehl erhalten, in den Nahen Osten zu verlegen. Das berichtet Fox News. Nach Angaben des Pentagon ist geplant, rund 3000 Soldaten der Eliteeinheit dorthin zu entsenden. Gleichzeitig prüfen das Verteidigungsministerium und das Weiße Haus, ob die Division im Falle einer Eskalation auch für mögliche Bodenoperationen eingesetzt werden könnte. In diesem Zusammenhang gibt es Spekulationen, dass US-Bodentruppen unter anderem zur Einnahme der iranischen Insel Kharg oder für andere Einsätze im Iran eingesetzt werden könnten. Die aktuelle Verlegung wäre ein erster vorbereitender Schritt für ein solches Szenario.
Major General Brandon R. Tegtmeier führt die Elite-Soldaten an
Die Elitetruppe der USA
Die 82. Luftlandedivision der US-Armee zählt mit rund 14.000 Soldaten zu den größten Luftlandeverbänden weltweit. Ihr Auftrag: innerhalb von 18 Stunden nach Alarmierung an jedem Ort der Welt einsatzbereit zu sein. Ihre besondere Stärke liegt in der schnellen Verlegung in feindliches Gebiet – entweder per Fallschirmabsprung aus Flugzeugen oder durch das Absetzen mit Hubschraubern. So können ihre Einheiten auch hinter feindlichen Linien oder in schwer zugänglichem Gelände operieren. Die Fallschirmjäger der 82. Division sind darauf spezialisiert, überraschend zuzuschlagen und strategisch wichtige Ziele wie Flughäfen, Brücken oder Infrastruktur zu sichern und zu halten, bis weitere Truppen nachrücken. Die Division blickt auf eine lange Einsatzgeschichte zurück: Sie war unter anderem an der Landung in der Normandie im Zweiten Weltkrieg beteiligt, kämpfte im Vietnamkrieg, nahm 1991 an der Befreiung Kuwaits teil und war 2003 an der Invasion im Irak beteiligt.
Soldaten der 82. Luftlandedivision sind bestens auf schwierige Operationen vorbereitet
Weißes Haus schweigt zu Verhandlungen
Parallel zur militärischen Vorbereitung laufen diplomatische Bemühungen. Die US-Regierung hat sich nach einem pakistanischen Vermittlungsangebot im Krieg mit dem Iran zugeknöpft gezeigt. Karoline Leavitt (28), die Sprecherin des Weißen Hauses, erklärte, es handele sich um „sensible diplomatische Diskussionen, und die USA werden nicht über die Presse verhandeln“. Es sei eine dynamische Lage. „Spekulationen über Treffen sollten erst dann als endgültig betrachtet werden, wenn sie offiziell vom Weißen Haus verkündet wurden“, sagte Leavitt.



