Wahlpanne in Berlin: Abgeordnetenhaus verliert fünf Sitze
Eine Neuauszählung in Berlin hat zu einer überraschenden Verschiebung geführt: Ein Wahlkreis geht statt an die CDU an die AfD. Das hat Folgen für die Größe des Parlaments.
Bei der Überprüfung der Wahlergebnisse in einem Berliner Wahlkreis ist eine Panne aufgedeckt worden. Das Direktmandat, das zunächst der CDU zugesprochen wurde, geht tatsächlich an die AfD. Diese Korrektur hat weitreichende Konsequenzen für die Zusammensetzung des Landesparlaments.
Als Folge dieser Neuauszählung wird das Berliner Abgeordnetenhaus künftig mit fünf weniger Mandaten arbeiten als ursprünglich vorgesehen. Die genauen Hintergründe der Zählungsfehler sind damit erneut in den Fokus gerückt, nachdem Berlin bereits mit erheblichen Wahlpannen bei der Abstimmung im vergangenen Jahr konfrontiert war.
Die Verschiebung des Mandats an die AfD könnte auch Auswirkungen auf die laufenden Koalitionsverhandlungen haben, je nachdem wie die einzelnen Parteien von dieser Neubewertung betroffen sind.