Walfangkommission einigt sich auf Kompromisse
Bei der Konferenz der Internationalen Walfangkommission in Australien sind Verhandlungen über ein großes Meeresschutzgebiet gescheitert. Allerdings haben die Mitgliedstaaten sich auf alternative Maßnahmen zum Schutz der Walpopulationen geeinigt.
Die Internationale Walfangkommission hat sich bei ihrer Tagung in Australien mit dem weltweiten Zustand der Walpopulationen befasst. Im Zentrum der Diskussionen stand die Frage, wie diese bedrohten Meeressäuger besser geschützt werden können.
Ein zentrales Ziel – die Einrichtung eines umfangreichen Schutzgebiets – konnte nicht erreicht werden. Die Delegierten konnten sich auf diesem Gebiet nicht einigen. Allerdings gelang es den Teilnehmern, sich auf weitere Maßnahmen zum Schutz der Wale zu verständigen.
Die verabschiedeten Beschlüsse sollen in den kommenden Monaten konkretisiert und umgesetzt werden.