US-Börsen erholen sich – Hoffnung auf Nahost-Entspannung treibt Kurse
Nach schwachem Start haben sich die großen amerikanischen Aktienindizes am Mittwoch erholt. Entspannungssignale aus dem Nahen Osten und Zusagen zur Ölmarkt-Stabilisierung geben Anlegern Auftrieb.
Die US-Börsen zeigen sich zur Wochenmitte optimistischer. Nach einem zögerlichen Start gewannen die wichtigsten Indizes im Verlauf des Mittwochs an Boden. Der Dow Jones legte um 0,5 Prozent zu und schloss bei knapp 48.740 Punkten, während der breiter gefasste S&P 500 0,8 Prozent höher notierte. Besonders Technologiewerte erfreuten sich wieder stärkerer Nachfrage – der Nasdaq zeigte mit einem Plus von 1,3 Prozent die beste Performance.
Für die verbesserte Marktlaune sorgen vor allem Hoffnungen auf eine Entspannung in der Nahost-Krise. US-Finanzminister Scott Bessent bekräftigte zusätzlich die Zusage des Präsidenten, dass die US-Marine für die sichere Durchfahrt von Öltankern durch die strategisch wichtige Straße von Hormus einsteht. Diese Botschaft wirkte beruhigend auf die Ölmärkte – beide Sorten verbilligten sich zeitweise um bis zu 1,7 Prozent.
Während die Indizes Anfang der Woche noch unter Druck gestanden hatten, zeichnet sich nun eine Erholung ab. Geopolitische Entspannungssignale und konkrete Maßnahmen zur Marktstabilisierung geben Investoren wieder Grund für optimistischere Positionen.