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US-Börsen unter Druck – Ölpreis und Nahost-Spannungen belasten

15. Mai 2026· Miriam Scholz

Zum Wochenschluss verloren die großen US-Indizes deutlich an Wert. Steigende Energiepreise und die angespannte Lage am Persischen Golf verunsichern Investoren.

Die amerikanischen Aktienmärkte haben am Freitag mit Verlusten geschlossen. Der Dow Jones gab rund 1,1 Prozent nach und fiel auf 49.526 Punkte zurück, nachdem er sich zuvor seinem Rekordhoch von über 50.000 Zählern genähert hatte. Auch der breitere S&P 500 verlor 1,2 Prozent, während der technologielastige Nasdaq um 1,5 Prozent fiel.

Hauptgrund für die Markteinbußen sind weiter steigende Ölpreise und die angespannte Sicherheitslage im Nahen Osten. Die Straße von Hormus, eine kritische Öltransportroute, bleibt faktisch blockiert. Dies und die Aussicht auf vermehrte chinesische US-Ölkäufe verstärken die Befürchtungen vor Versorgungsengpässen. WTI-Rohöl verteuerte sich um über vier Prozent auf gut 105 Dollar pro Barrel, die Nordsee-Sorte Brent stieg um mehr als drei Prozent.

Zusätzlich sorgen anziehende Renditen bei US-Staatsanleihen für Nervosität. Hinzu kommt die Verunsicherung durch Präsident Trumps widersprüchliche Aussagen zur Öl-Meerenge: Während er dem Fernsehen sagte, die USA benötigten diese Route nicht, trat er später für deren Offenhaltung ein.

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