Weltnaturkonferenz COP17 beginnt in Jerewan
Armenien richtet die internationale Naturschutzkonferenz aus. Im Fokus steht die ambitionierte Zielstellung, ein Drittel der weltweiten Land- und Meeresflächen unter Schutz zu stellen – bis zum Jahr 2030.
In Armeniens Hauptstadt Jerewan hat die Weltnaturkonferenz COP17 ihre Arbeit aufgenommen. Delegierte aus aller Welt werden sich dort in den kommenden Tagen mit einer zentralen Frage beschäftigen: Wie lässt sich der globale Naturschutz massiv ausbauen?
Das Ziel ist weitgesteckt: Bis 2030 sollen etwa ein Drittel aller Land- und Meeresflächen unter wirksamen Schutz gestellt werden. Dabei geht es um den Erhalt von Ökosystemen, die Artenvielfalt und die Begrenzung von Umweltschäden. Experten sehen darin einen entscheidenden Schritt gegen den Biodiversitätsverlust.
Die Konferenz soll Wege aufzeigen, wie Staaten, Unternehmen und Zivilgesellschaft dieses ehrgeizige Vorhaben umsetzen können. Besonders die Frage nach Finanzierung und internationaler Zusammenarbeit wird dabei zentral sein.