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Schusseinsatz in Minneapolis: ICE-Beamte töten 37-Jährigen

25. Januar 2026· Hitkanal.FM Redaktion

Bei einem Einsatz der US-Einwanderungsbehörde ICE ist in Minneapolis ein Mann erschossen worden. Der Vorfall löst massive Proteste aus, Gouverneur Walz fordert die Beendigung der Razzien.

In Minneapolis ist es am Samstag zu einem tödlichen Schusseinsatz gekommen. Beamte der US-Einwanderungs- und Zollbehörde ICE erschossen einen 37-jährigen Mann, der nach Angaben der Behörden eine Waffe bei sich trug und sich der Entwaffnung gewaltsam widersetzte. Das Heimatschutzministerium beschreibt die Schüsse als Notwehraktion. Videos in sozialen Medien zeigen, wie Einsatzkräfte den Mann zu Boden drücken und mehrfach auf ihn schießen.

Der Tote war Intensivpfleger in einem Veteranenkrankenhaus. Der Vorfall führte unmittelbar zu Protesten am Tatort. Behörden setzten Tränengas, Blendgranaten und Pfefferspray gegen Demonstranten ein. Hunderte Menschen versammelten sich zu einer Gedenkveranstaltung und kritisierten die ICE-Einsätze. Das geplante NBA-Spiel der Minnesota Timberwolves wurde verlegt.

Gouverneur Tim Walz forderte Präsident Trump auf, die verstärkten Einwanderungsrazzien in Minnesota zu beenden. Trump reagierte mit scharfer Kritik gegen Walz und den Bürgermeister. Dies ist bereits der zweite tödliche Schusseinsatz durch ICE-Beamte in der Stadt innerhalb weniger Wochen. Seit den intensivierten Abschiebeeinsätzen wurden nach Regierungsangaben etwa 3000 Menschen festgenommen.

H
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