Prozess gegen sieben Jugendliche in Wien
In Österreich beginnt ein Verfahren gegen Minderjährige, denen schwere Straftaten gegen eine Lehrerin vorgeworfen werden. Die Anklage erhebt Vorwürfe von Vergewaltigung, Erpressung und Brandstiftung.
Vor Gericht in Wien hat der Prozess gegen sieben Jugendliche im Alter von 14 bis 17 Jahren begonnen. Die Staatsanwaltschaft wirft ihnen vor, eine knapp 30-jährige Lehrerin sexuell missbraucht, erpresst und bestohlen zu haben. Darüber hinaus sollen sie ein Feuer in ihrer Wohnung gelegt haben.
Nach Angaben der Anklage entstand die Situation aus einem einvernehmlichen Verhältnis zwischen der Frau und einem ehemaligen Schüler. Ab Mai 2024 besuchten der Jugendliche und Freunde die Lehrerin wiederholt. Die Anklage behauptet, dass die Besucher sie einschüchterten und unter Drogeneinfluss sexuell ausbeuteten. Zudem hätten sie gedroht, der Schule von den Vorfällen zu berichten, um Geld und materielle Leistungen zu erpressen.
Die Verteidiger der Angeklagten bestreiten die Missbrauchsvorwürfe und sprechen von gegenseitigem Einverständnis. Sie räumen nur teilweise Schuld bei Diebstählen, Drogenmissbrauch und der Brandstiftung ein, die Ermittler im Januar an der Wohnung festgestellt haben.