WM 2026: Geleaktes Video sorgt bei Südkorea für Ärger

WM 2026: Geleaktes Video sorgt bei Südkorea für Ärger

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WM-Ärger für Südkorea. Die Vorbereitung auf das zweite Gruppenspiel bei der WM am Donnerstag gegen Mitgastgeber Mexiko (18 Uhr/MESZ/live im ZDF, bei MagentaTV und im Live-Ticker bei BILD.de) wird von Zerwürfnissen zwischen Spielern und Medien des Landes überschattet. Auslöser sollen abfällige Bemerkungen gegen Superstar Heung-min Son (33/Los Angeles FC) sein.

Offenbar wollen die Nationalspieler außerhalb offizieller WM-Verpflichtungen nicht mehr mit südkoreanischen Journalisten sprechen – geplante Interviews mit Spielern sollen abgesagt worden sein. Mexikanische Medien berichteten, es habe ein Treffen zwischen den Medienbeauftragten des Teams und den südkoreanischen Medien gegeben, um den Vorfall zu besprechen.

Der nationale Fußballverband erklärte: „Der koreanische Fußballverband bedauert die unangemessenen Äußerungen einiger Medienvertreter während des Trainings der Nationalmannschaft im Trainingslager in Guadalajara.“ Und weiter: „Die jüngst bekannt gewordenen unangemessenen Gespräche einiger Medienvertreter an einem Trainingsort haben bei der Mannschaft große Bestürzung und Enttäuschung ausgelöst.“

Südkorea-Stürmer Heung-min Son (33) spielte bei der WM beim 2:1 gegen Tschechien 69 Minuten

WM-Ärger für Südkorea

Das soll passiert sein: Bei einem öffentlichen Training vor dem Auftaktspiel gegen Tschechien (2:1) soll der ehemalige HSV-Angreifer Son (2008 bis 2013) von Medienvertretern wegen seiner Militärakte verspottet worden sein. Die Aufnahmen stammten vom Sender JTBC, dem offiziellen südkoreanischen Rechteinhaber des Turniers. Das Video wurde später geleakt und sorgte für heftige Reaktionen in den sozialen Medien.

Der Hintergrund: Durch seinen Beitrag zum Gewinn der Goldmedaille Südkoreas bei den Asienspielen 2018 erhielt Rekordnationalspieler Son (146 Einsätze/56 Treffer) eine Befreiung von der 21 Monate andauernden Wehrpflicht. Dafür leistete er alternative Dienste ab, u.a. 2020 einen dreiwöchigen Militärlehrgang sowie gemeinnützige Arbeit.

Der Verband erklärte zum jüngsten Vorfall in einer Mitteilung, er werde „weiterhin den Schutz des Teams in den Vordergrund stellen und sich bemühen, ein gesundes Medienumfeld zu schaffen“.

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