Deutschland qualifiziert sich gegen Luxemburg – aber die Sorgen bleiben
Die deutsche Nationalmannschaft gewinnt das WM-Qualifikationsspiel in Luxemburg 2:0, zeigt dabei aber erhebliche Schwächen. Gegen die Slowakei kann sich das Team am Montag endgültig für die Weltmeisterschaft 2026 durchsetzen.
Deutschland hat sein WM-Qualifikationsspiel gegen Luxemburg mit 2:0 gewonnen. Nick Woltemade erzielte beide Treffer (48. und 70. Minute), nachdem die erste Halbzeit torlos endete. Damit bleibt die DFB-Auswahl in der Qualifikationsgruppe A ungeschlagen.
Trotz des Erfolgs präsentierten sich die Deutschen über weite Strecken fahrig und anfällig. Der Gegner startete offensiv, die deutschen Offensivakteure Serge Gnabry und Nick Woltemade hatten in der ersten Halbzeit weniger Ballkontakte als Torhüter Oliver Baumann. Auch nach dem 1:0 blieben phasenweise Unruhe und Anfälligkeit erkennbar.
Für Bundestrainer Julian Nagelsmann wird die Personalplanung zunehmend zur Herausforderung. Mit Joshua Kimmich, Antonio Rüdiger und Kai Havertz fehlen verletzungsbedingt gleich mehrere wichtige Führungspersonen. Jonathan Tah übernahm erstmals die Kapitänsbinde, nach seiner Auswechslung trug sogar Baumann die Binde – in seinem erst neunten Länderspiel.
Ein Punkt oder Sieg gegen die Slowakei am Montag sichert die WM-Qualifikation. Mit einem Erfolg würde sich Deutschland zudem für den besseren Lostopf platzieren. Trotzdem deuten die bisherigen Auftritte darauf hin, dass grundlegende Probleme bei der Vorbereitung auf das Turnier 2026 bestehen bleiben.