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Xi in Washington: Prunk statt Durchbruch

25. September 2026· Florian Bergmann

Chinas Präsident Xi Jinping wird in Washington mit großem Zeremoniell empfangen. Doch trotz Fanfaren und Festbankett bleiben zentrale Konflikte zwischen den USA und China ungelöst.

Mit allen diplomatischen Ehren ist Chinas Staatschef Xi Jinping in der amerikanischen Hauptstadt begrüßt worden. Das Programm las sich wie aus dem Bilderbuch: Ehrengarde, rote Teppiche und ein festliches Bankett. Selbst eine überlebensgroße Statue eines Weißkopfadlers zählte zu den Gastgeschenken – ein symbolträchtiges Geschenk für den amerikanischen Gastgeber.

Hinter der glänzenden Fassade offenbaren sich jedoch wenig konkrete Fortschritte. Die drängendsten Fragen zwischen Washington und Peking – vom Handelskonflikt bis zu geopolitischen Spannungen – bleiben unbeantwortet. Die beiden Supermächte haben ihre grundsätzlichen Differenzen nicht gelöst.

Beobachter kritisieren, dass die opulente Inszenierung von Präsident Trump möglicherweise über die mangelnden substantiellen Ergebnisse hinwegtäuscht. Während die Kameras das Zeremoniell dokumentierten, blieben die eigentlichen Verhandlungsziele für die Zuschauer nebulös.

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