US-Flugzeugträger auf Kreta: Zeichen der Stärke gegenüber dem Iran
Der größte Flugzeugträger der US-Marine ist auf Kreta eingelaufen. Der Schritt erfolgt inmitten angespannter Verhandlungen über das iranische Atomprogramm und einer verstärkten US-Militärpräsenz in der Region.
Die USS "Gerald R. Ford" ist in die Souda-Bucht auf Kreta eingelaufen und wird dort auf dem großen Militärstützpunkt versorgt. Der Besuch des Flugzeugträgers ist Teil einer umfassenden Verstärkung der amerikanischen Marinepräsenz im Nahen Osten.
Die Truppenverstärkung findet vor dem Hintergrund zunehmender Spannungen zwischen Washington und Teheran statt. Neben der Gerald R. Ford ist bereits die USS "Abraham Lincoln" in der Region positioniert. Zusätzlich haben die USA Kriegsschiffe, Flugabwehrsysteme und Kampfjets in den Nahen Osten verlegt. Nach Berichten lokaler Medien sind zudem US-Transportflugzeuge auf israelischen Flugplätzen gelandet.
Parallel dazu versuchen die Vereinigten Staaten, mit dem Iran über dessen Atom- und Raketenprogramm zu verhandeln. Am Donnerstag sind Gespräche in Genf geplant. Bislang deutet sich bei den Verhandlungen jedoch kein Durchbruch an.