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Zugunglück Córdoba: Ermittlungen gegen Korruptionsverdacht

21. Januar 2026· Hitkanal.FM Redaktion

Nach der Katastrophe mit 42 Toten in Spanien prüfen Behörden, ob minderwertige Materialien beim Streckenausbau verbaut wurden. Ein ehemaliger Minister und sein Berater sitzen in Untersuchungshaft.

Die spanische Guardia Civil untersucht mögliche Korruptionsfälle im Zusammenhang mit dem tödlichen Zugunglück von Córdoba. Der Verdacht: Bei der Sanierung des Gleisabschnitts zwischen 2022 und 2023 könnten Baumaterialien verwendet worden sein, die nicht den Vorgaben entsprachen. Dies hätte Gewinne für beteiligte Firmen erhöht haben sollen, während Provisionen an Vermittler flossen.

Im Fokus stehen unter anderem die Baufirma AZVI und der Schienennetzbetreiber Adif. Besonders fragwürdig erscheinen dabei die Steine im Gleisbett an der Unfallstelle: Das verbaute Gestein soll für Hochgeschwindigkeitsstrecken gar nicht zugelassen sein. Ein Konsortium, das diesen fünf-Millionen-Euro-Auftrag erhielt, zahlte der Frau eines Ministerberaters 18.000 Euro – ohne erkennbare Gegenleistung.

Der ehemalige Verkehrsminister José Luis Ábalos und sein Berater Koldo García sitzen wegen anderer mutmaßlicher Korruptionsdelikte bereits in Untersuchungshaft. Gegen beide wird nun auch im Zusammenhang mit dieser Streckensanierung ermittelt. Der Oberste Gerichtshof lehnte deren Freilassung mit Verweis auf hohe Fluchtgefahr ab.

H
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