Zum 10. Todestag von Götz George: Schimanski bleibt Kultserie

Vor einem Jahrzehnt starb Götz George. Mit seiner Rolle als rauer Ermittler Horst Schimanski revolutionierte er das deutsche Fernsehen nachhaltig und machte die Ruhrregion zur Hauptrolle.
Götz George war der Mann, der den deutschen Fernsehkommissar völlig neu erfand. Seine Figur Horst Schimanski brach konsequent mit dem Bild des gepflegten, korrekten Ermittlers. Dieser Kommissar fluchte, griff zur Flasche und setzte seine Fäuste ein – ungeachtet aller Konventionen.
Die Serie wurde zum Phänomen und prägt das Fernsehen bis heute. George versetzte der Detektivkultur einen Schlag, der sie grundlegend veränderte. Gleichzeitig gab er der Ruhrregion, die lange Zeit als industrielles Sorgenkind galt, eine neue Identität und Würde auf der Leinwand.
Vor zehn Jahren ist Götz George gestorben. Sein Vermächtnis aber lebt weiter – nicht nur in den Schimanski-Filmen, die noch immer Zuschauerinnen und Zuschauer fesseln, sondern auch in der Art, wie Krimiserien seitdem konzipiert werden. George hat dem deutschen Fernsehen eine neue Richtung gewiesen.