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Altersvorsorgedepot: Große Einzahlungen, versteckte Steuerfallen

04. August 2026· Sabrina Kühn

Das neue Altersvorsorgedepot erlaubt hohe Einzahlungen über die Förderung hinaus. Im Ruhestand kann sich das für Gutverdiener lohnen – aber es lauern Überraschungen.

Das Altersvorsorgedepot, der Nachfolger der Riester-Rente, bietet Sparern größere Flexibilität: Es ist möglich, deutlich mehr Geld einzuzahlen, als für die staatliche Förderung erforderlich ist. Dieser Spielraum macht das Produkt besonders für höhere Einkommen interessant.

Der Vorteil liegt auf den ersten Blick auf der Hand: Wer im erwerbstätigen Leben hohe Steuersätze zahlt, kann durch großzügige Einzahlungen seine Steuerlast senken. Im Ruhestand fallen dann die Steuersätze – zumindest theoretisch – geringer aus.

Doch Vorsicht: Die tatsächliche Steuerersparnis kann sich schnell in Luft auflösen. Wer etwa eine üppige Betriebsrente oder andere Renteneinkünfte hat, profitiert im Alter oft gar nicht von niedrigeren Sätzen. Dann werden die Auszahlungen aus dem Depot zu hohen Marginalsteuersätzen besteuert – und die Steuervorteil aus der Sparphase sind schnell aufgezehrt.

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