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Bestandsgebäude als Ressource: Warum Umweltschutz beim Bestehenden beginnt

25. Oktober 2026· Jonas Brinkmann

Der Nachhaltigkeitsexperte Mark Meier argumentiert für eine Neubesinnung in der Immobilienbranche. Statt Neubau sollten bestehende Gebäude stärker genutzt und transformiert werden.

In der deutschen Immobilienbranche vollzieht sich langsam ein Umdenken: Nicht immer ist eine Neubaustelle die beste Lösung für Nachhaltigkeit. Vielmehr sollten bereits vorhandene Gebäude als wertvoll Ressource behandelt werden, meint Mark Meier, Deutschlandchef des Planungsunternehmens Ramboll.

Das bestehende Gebäudebestand stellt eine große Chance dar – wer hier behutsam umgestaltet statt abzureißen und neu zu bauen, spart erhebliche CO2-Emissionen und Energie. Meier sieht die Branche aber noch zu häufig von Neubauprojekten fixiert. Erforderlich seien stattdessen mehr Kreativität und Mut zur gezielten Transformation älterer Häuser.

Als positives Beispiel führt der Experte Hamburgs Hafencity an. Das Quartier zeige, wie Bestandsstrukturen intelligent weiterentwickelt werden können. Solche Projekte könnten Vorbild für eine zukunftsfähigere Immobilienwirtschaft sein, die Ressourcenschonung ernst nimmt.

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