DWS meldet Rekordvermögen trotz gesunkener Gewinne

Die Vermögensverwaltungstochter der Deutschen Bank hat im zweiten Quartal massiv neue Kundengelder eingesammelt. Doch das Geschäftsergebnis entwickelte sich gegenläufig.
Die DWS, das Vermögensmanagement-Institut der Deutschen Bank, hat im zweiten Quartal 2024 einen neuen Höchststand beim verwalteten Vermögen erreicht. Das Unternehmen zog fast 25 Milliarden Euro an frischen Kundengeldern an – ein deutliches Zeichen für das Vertrauen von Investoren in die Kapitalanlage-Dienstleistungen.
Allerdings lässt sich dieser Erfolg bei den Neugeldern nicht eins zu eins auf die Gewinnrechnung übertragen. Während die Vermögensbestände wuchsen, sank das Geschäftsergebnis der DWS im Vergleich zum Vorjahresquartal. Dies könnte auf gestiegene Betriebskosten, niedrigere Gebühren oder veränderte Marktbedingungen zurückzuführen sein.
Für die Tochtergesellschaft bleibt die starke Mittelakquisition dennoch ein positives Signal – sie deutet darauf hin, dass Kunden trotz unsicherer Marktlage weiter in professionelle Vermögensmanagement investieren.