Energiemarkt unter Druck: Gaspreise klettern auf Zwei-Jahres-Hoch
Die angespannte Lage im Nahen Osten treibt die Gaspreise in die Höhe. Europas Speicher sind deutlich unter dem historischen Durchschnitt, während der Wettbewerb um Flüssiggas zunimmt.
Die Gaspreise sind auf dem Weg nach oben. Am Markt zahlen Energieversorger derzeit Preise, die seit Ende 2022 nicht mehr erreicht wurden. Die geopolitischen Spannungen im Iran spielen dabei eine wesentliche Rolle und verunsichern Investoren und Käufer.
Der Grund für die Preissprünge liegt auch in der europäischen Infrastruktur. Die Gasspeicher des Kontinents sind merklich weniger gefüllt als im mehrjährigen Schnitt. Diese Rücklagen dienen normalerweise als Puffer für Versorgungsengpässe – fehlen sie, wächst die Anfällbarkeit für Marktschocks.
Zusätzlich verschärft sich die Konkurrenz um Rohstoffe. Europa konkurriert verstärkt mit Asien um Lieferungen von Flüssiggas. Experten erwarten zunächst keine Entlastung am Energiemarkt – die Situation dürfte angespannt bleiben.