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Erbschaftsteuer bei Immobilien: So wehren sich Erben gegen zu hohe Bewertungen

11. Juli 2026· Hitkanal.FM Redaktion

Finanzämter nutzen Vergleichspreise aus der Region zur Bewertung von Häusern und Grundstücken. Besonders auf dem Land führt das oft zu unrealistischen Werten. Erben haben aber Möglichkeiten, dagegen vorzugehen.

Wer ein Haus oder Grundstück erbt, muss Erbschaftsteuer zahlen. Grundlage dafür ist der sogenannte Verkehrswert der Immobilie. Die Finanzbehörden orientieren sich dabei an tatsächlich gezahlten Kaufpreisen von vergleichbaren Objekten in der gleichen Gegend.

Gerade in ländlichen Regionen können diese Orientierungswerte problematisch sein: Die Marktpreise dort sind oft fragmentiert und nicht repräsentativ. So kann die Steuerbehörde eine Immobilie deutlich höher bewerten, als sie tatsächlich wert ist.

Allerdings müssen Erben diese Einschätzung nicht einfach akzeptieren. Mit Gutachten von unabhängigen Sachverständigen oder durch Nachweise für deutlich niedrigere Verkaufspreise ähnlicher Objekte lässt sich oft eine Neubewertung erwirken – und damit die Steuerlast senken.

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