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Ermittlungen gegen österreichischen Privatbankier Meinl

15. Oktober 2026· Jonas Brinkmann

Die Wiener Justiz prüft Vorwürfe der Untreue gegen den früheren Bankier Julius Meinl. Im Fokus steht der Verdacht, dass Vermögenswerte nach dem Bankenkollaps verborgen wurden.

Österreichs Behörden ermitteln gegen Julius Meinl, der lange Zeit als einer der prominentesten Privatbankier des Landes galt. Der Ex-Chef der Meinl Bank steht unter Verdacht, nach der Insolvenz seines Instituts Vermögenswerte in Sicherheit gebracht zu haben.

Die Staatsanwaltschaft prüft den Fall auf mögliche Untreue hin. Dabei geht es um die Frage, ob Meinl Vermögen vor den Gläubigern verborgen hat oder diese anderweitig zum Nachteil von Beteiligten veruntreut wurden.

Die Meinl Bank war über Jahrzehnte ein renommiertes Institut im österreichischen Bankensektor und beschäftigte sich mit Privatkundengeschäften. Das Scheitern der Bank markierte einen Wendepunkt für die Familie Meinl in der heimischen Finanzwirtschaft.

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