Finanzexperte warnt vor neuer Phase der Marktrepression
Kapitalmarktfachmann El-Erian sieht Europa und Japan durch steigende Renditen unter Druck. Er hält staatliche Markteingriffe langfristig für wenig wirksam.
Der renommierte Wirtschaftsanalyst Mohamed El-Erian rechnet damit, dass die Finanzmärkte in absehbarer Zeit erneut unter direkten staatlichen Druck geraten werden. Nach seiner Einschätzung führen die weltweit anziehenden Renditen insbesondere zu Problemen in Europa und Japan.
El-Erian argumentiert, dass Zentralbanken und Regierungen versuchen werden, durch Interventionen gegenzusteuern. Allerdings warnt er davor, dass solche Maßnahmen nur kurzfristig Wirkung zeigen dürften. Strukturelle Probleme am Finanzmarkt ließen sich dadurch nicht beheben.
Der Experte deutet damit an, dass die kommende Zeit für Anleger in Europa und Asien volatil werden könnte. Die künftigen Reaktionen der politischen Akteure könnten die Marktbedingungen zusätzlich verkomplizieren.