Gehebelte ETFs: Experten skeptisch trotz positiver Bilanz
Gehandelte Hebel-ETFs haben seit ihrer Auflage durchweg Gewinne gebracht – teilweise über 13.000 Prozent. Doch Fachleute raten zur Vorsicht.
Gehebelten Finanzprodukten eilt ein zweifelhafter Ruf voraus – zurecht, wie viele Experten meinen. Diese Instrumente versprechen überproportionale Gewinne, indem sie Marktbewegungen um ein Vielfaches verstärken. Doch eine aktuelle Analyse des Handelsblatts zeigt ein überraschend positives Bild.
Sämtliche untersuchten Hebel-ETFs haben seit ihrer Einführung Renditen erwirtschaftet. Manche Produkte erzielen Wertzuwächse von über 13.000 Prozent – ein beeindruckender Zuwachs auf dem Papier. Diese Zahlen könnten unerfahrene Anleger locken, die auf schnelle Gewinne hoffen.
Finanzexperten warnen jedoch: Solche Durchschnittswerte können trügen. Gehebelte Positionen sind volatil und eignen sich nicht für langfristige Geldanlage. Sie sind komplexe Instrumente, die bei Marktturbulenzen schnell zu erheblichen Verlusten führen können – unabhängig davon, wie rosig die Vergangenheitsergebnisse aussehen.