Golfkrise bremst Asiens Börsen nur wenig

Trotz eskalierender Spannungen zwischen Iran und den USA zeigen sich Japans Börsen robust. Anleger sorgen sich weniger vor einer Blockade der Straße von Hormus als vor einer KI-Marktkorrektur.
Die angespannten Verhältnisse am Persischen Golf hinterlassen nur leichte Spuren an Asiens Aktienmärkten. Der Nikkei und der Topix verzeichnen trotz neuer Auseinandersetzungen zwischen dem Iran und den USA nur moderate Einbußen. Das deutet darauf hin, dass Investoren eine erneute Schließung der strategisch wichtigen Straße von Hormus für unwahrscheinlich halten.
Im Fokus der asiatischen Börsen steht stattdessen eine ganz andere Sorge: Immer mehr Marktteilnehmer fragen sich, ob die Bewertungen von Künstliche-Intelligenz-Aktien noch zu rechtfertigen sind. Die Angst vor einer Überhitzung und möglichem Platzen dieser Blase dominiert die Anlegersentimente deutlich stärker als geopolitische Risiken in Nahost.