Golfkrise treibt Ölpreis nach oben – Asiens Börsen angespannt

Die zunehmenden Spannungen zwischen Washington und Teheran in einer der weltweit wichtigsten Schifffahrtsrouten sorgen für steigende Energiepreise. Asiatische Aktienmärkte reagieren nervös.
Die Lage in der Straße von Hormus bleibt angespannt. Der andauernde Konflikt zwischen den USA und dem Iran um die strategisch bedeutsame Meerenge führt zu einer merklichen Verunsicherung an den Energiemärkten. Der Ölpreis ist in der Folge auf das höchste Niveau des laufenden Monats geklettert.
Die Befürchtungen über mögliche Lieferunterbrechungen in einer Region, die für die globale Rohölversorgung essentiell ist, wirken sich auch auf die Aktienmärkte Asiens aus. Anleger sind zurecht beunruhigt, denn höhere Energiekosten können sich negativ auf die Konjunktur auswirken.
Nikkei, Yen und andere asiatische Indizes verbuchen Kursverluste. Die Unsicherheit zeigt, wie verwundbar die Weltwirtschaft gegenüber geopolitischen Krisen in solch sensiblen Regionen ist.