Hessens Regierungschef stellt Bedingungen für Commerzbank-Deal
Boris Rhein hat sich mit Unicredit-Chef Andrea Orcel getroffen und seine Erwartungen für die geplante Commerzbank-Übernahme dargelegt. Ein Thema könnte sich als besonders knifflig erweisen.
Der hessische Ministerpräsident Boris Rhein hat sich mit dem Chef des italienischen Finanzkonzerns Unicredit ausgetauscht. Bei dem Treffen machte Rhein deutlich, welche Anforderungen das Land an die geplante Übernahme der Commerzbank knüpft.
Insgesamt fünf Punkte stehen auf der Agenda des Regierungschefs. Dabei geht es um zentrale Fragen für den Finanzstandort Hessen und die Zukunft des Kreditinstituts. Besonders ein Anliegen könnte sich als Knackpunkt in den Verhandlungen entwickeln und zieht offenbar erhebliches Konfliktpotenzial mit sich.
Die Commerzbank gehört teilweise dem deutschen Staat. Daher haben Politiker ein gewichtiges Wort bei der möglichen Übernahme durch den italienischen Mitbewerber. Welche genauen Forderungen Rhein gestellt hat und wie Orcel dazu Stellung nahm, wird nun in den kommenden Wochen entscheidend für den Verlauf des Deals.