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KI-Betrug: Italienischer Bank-Chef überweist 95 Millionen Euro

26. September 2026· Carolin Hausmann

Ein ehemaliger Vorstand der Fideuram-Bank fiel auf gefälschte Nachrichten herein. Betrüger nutzten künstliche Intelligenz, um ihn zur Überweisung zu bewegen. Der Schaden ist erheblich.

Ein hochrangiger Manager der italienischen Fideuram-Bank ist Opfer eines raffinierten Betrugsbetrugs mit KI-Technologie geworden. Der damalige Verwaltungsratschef wurde durch gefälschte Kommunikation dazu gebracht, knapp 95 Millionen Euro aus der Bankenkasse freizugeben.

Die Betrüger setzten hierbei auf künstliche Intelligenz ein, um authentisch wirkende Nachrichten zu erzeugen. Dies ermöglichte es ihnen, die Vertrauensperson des Managements zu imitieren und ihn zu täuschen. Die Masche zeigt, wie anfällig selbst erfahrene Finanzexperten für moderne Betrugsmethoden sein können.

Bislang konnte nur ein Teilbetrag in Höhe von rund 36 Millionen Euro zurückgefordert werden. Die Fideuram ist eine Tochtergesellschaft der italienischen Großbank Intesa Sanpaolo. Der Fall unterstreicht die wachsende Bedrohung durch KI-gestützte Betrügereien im Finanzsektor.

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