Klimawandel verändert Immobilienwerte in Deutschland
Wetterextreme gefährden Hauseigentümer zunehmend. Während manche Regionen an Wert verlieren, profitieren andere – eine Analyse für Investoren.
Der Klimawandel wirkt sich unmittelbar auf den Immobilienmarkt aus. Häuser in gefährdeten Gegenden müssen mit sinkenden Werten rechnen, während andere Standorte an Attraktivität gewinnen. Für Käufer und Investoren wird die Lage des Objekts damit zum entscheidenden Risikofaktor.
Besonders betroffen sind Regionen, die häufig von Hochwasser, Starkregen oder Stürmen heimgesucht werden. Häuser an Flussläufen und in Tieflagen verlieren perspektivisch an Marktwert. Versicherungen ziehen sich zurück, Makler berichten von schwieriger werdenden Verkäufen. Schon heute zeigen sich erste Preiseffekte bei Immobilien in stark belasteten Gebieten.
Andererseits profitieren höher gelegene Regionen mit stabilerem Klima von dieser Entwicklung. Gegenden mit ausreichend Wasser und geringerem Extremwetter-Risiko könnten an Wert gewinnen. Experten empfehlen Privatpersonen und Investoren, Klimarisiken bei der Standortwahl stärker zu berücksichtigen – nicht nur für die Gegenwart, sondern mit Blick auf die nächsten Jahrzehnte.