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Kreditkartenaffäre: Gericht zweifelt an Anklage

29. Oktober 2026· Florian Bergmann

Im Fall "Operation Chargeback" mehren sich die Zweifel an den Vorwürfen. Das Landgericht Koblenz plant, die Haftbefehle aufzuheben. Der Prozess könnte bald beendet sein.

Ein Wendepunkt in der umstrittenen Kreditkartenaffäre "Operation Chargeback": Das Landgericht Koblenz hat erhebliche Zweifel an der Anklage gegen die Verdächtigen geäußert. Bei neuen Vernehmungen wurden zentrale Vorwürfe der Ermittler in Frage gestellt.

Bisher gingen die Behörden davon aus, ein großes Betrugsnetzwerk aufgedeckt zu haben. Doch die jüngsten Befragungen erschüttern diese These erheblich. Das Gericht signalisiert nun, dass es die Haftbefehle aufheben möchte.

Damit zeichnet sich ein baldiges Ende des Verfahrens ab. Die bisherige Anklage scheint sich unter gerichtlicher Überprüfung nicht in ausreichendem Maße zu halten. Der Fall zeigt, wie wichtig gründliche Überprüfungen bei schwerwiegenden Vorwürfen sind.

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