Kryptowährungen: Steuervergünstigung könnte bald wegfallen
Das Finanzministerium plant offenbar eine Neuregelung bei der Besteuerung von Kryptowerten. Ab 2027 sollen Gewinne möglicherweise nicht mehr steuerfrei sein.
Eine Änderung in der Kryptobesteuerung könnte deutschen Anlegern bevorstehen. Nach einem Medienbericht arbeitet das Finanzministerium an neuen Regelungen für die Besteuerung von digitalen Vermögenswerten, die ab 2027 gelten sollen.
Bislang ist die Rechtslage beim Thema Kryptosteuern für Privatanleger großzügig: Wer Bitcoin, Ethereum und Co. länger als ein Jahr hält, kann Gewinne beim Verkauf unter Umständen ohne Steuerzahlung realisieren. Diese Vergünstigung könnte sich grundlegend verändern.
Die genauen Eckpunkte einer möglichen Reform sind noch unklar. Für Krypto-Investoren bedeutet eine Neuregelung aber einen deutlich höheren administrativen Aufwand und potenziell erhebliche Steuernachzahlungen.