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Obermann warnt vor politischen Turbulenzen als Wirtschaftsrisiko

14. Oktober 2026· Tobias Ellwanger

Der Warburg-Pincus-Chairman sieht Deutschland in einer kritischen Phase. Vor dem Investitionsgipfel der Bundesregierung plädiert er für stärkeres Engagement von Führungskräften zur Sicherung der Demokratie.

René Obermann, Chairman des Investmentunternehmens Warburg Pincus, hat vor dem anstehenden Investitionsgipfel der Bundesregierung Bedenken bezüglich der politischen Situation in Deutschland geäußert. Er betont, dass Investitionen von grundlegenden Rahmenbedingungen abhängen – insbesondere von verlässlichen und stabilen politischen Verhältnissen.

Nach Obernanns Einschätzung zehrt Deutschland derzeit von etablierten Strukturen früherer Jahrzehnte. Um diese Substanz zu bewahren und künftige Entwicklungen zu sichern, sieht er Handlungsbedarf. Dabei richtet er seinen Blick auch auf die Wirtschaftseliten des Landes.

Der Manager fordert eine aktivere Rolle von Unternehmensleitern ein: Sie sollten sich deutlicher für den Erhalt der demokratischen Ordnung einsetzen und nicht aus dieser Verantwortung heraustreten. Dies sei nicht nur eine moralische Verpflichtung, sondern auch im direkten wirtschaftlichen Interesse der Unternehmen selbst begründet.

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