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Russland: Massive Bargeldabzüge belasten die Wirtschaft

25. August 2026· Michael Reinhardt

Seit Jahresanfang haben Russen über 29 Milliarden Euro in bar abgehoben. Die Hortung von Bargeld verschärft die wirtschaftlichen Probleme des Landes erheblich.

In Russland zeigt sich ein wachsendes Phänomen: Privatpersonen heben in großem Umfang Bargeld ab und lagern es ein. Seit Januar summieren sich diese Abhebungen auf mehr als 29 Milliarden Euro. Diese Entwicklung deutet auf tiefes Misstrauen in das Finanzsystem und die wirtschaftliche Stabilität hin.

Die Folgen dieser Bargeldhorting sind erheblich. Während das Geld aus dem Finanzkreislauf verschwindet, wachsen gleichzeitig die Schulden von Unternehmen und das Haushaltsdefizit des Staates. Diese Kombination verstärkt die wirtschaftlichen Spannungen zusätzlich.

Besonders problematisch ist die Situation für Russlands Finanzreserven, die kontinuierlich schrumpfen. Experten sehen in der massiven Bargeldhorting ein Symptom der angespannten gesamtwirtschaftlichen Lage, die durch externe Belastungen und strukturelle Probleme geprägt ist.

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