Schwellenländer-ETFs: So verteilen Anleger ihr Risiko besser
Emerging-Markets-ETFs konzentrieren sich oft zu stark auf Technologieunternehmen. Experten zeigen, wie Investoren ihre Positionen breiter streuen können.
Wer in Schwellenländer-ETFs investiert, setzt sich einem großen Konzentrationsrisiko aus. Viele dieser Fonds sammeln überproportional viele Technologie-Aktien an – ein Problem, das selbst nach den Kursrückgängen des Sommers noch besteht.
Allerdings müssen sich Anleger nicht ganz von Emerging-Markets-Positionen verabschieden, um dieses Risiko zu senken. Mit bewussteren Auswahl-Strategien lässt sich die Abhängigkeit vom Tech-Sektor deutlich reduzieren. Experten wie Martin Müller empfehlen, gezielt auf diversifiziertere ETF-Strukturen zu setzen, die stärker auf verschiedene Branchen und Länder verteilt sind.
Das Ziel: Die Chancen von Schwellenländern nutzen, ohne die Portefeuille-Stabilität durch zu viele Tech-Positionen zu gefährden.