Sparkassen-Deka greift Neobroker beim Altersvorsorgedepot an
Mit einer Gebühr von nur 0,1 Prozent will die Deka-Gruppe Kleinanleger in ihr neues Altersvorsorgedepot locken und den Wettbewerb mit Neobroker-Plattformen verschärfen.
Im Kampf um Kundengelder im Bereich Altersvorsorge mischt jetzt auch die Deka stärker mit. Das Fondsunternehmen der Sparkassen-Gruppe hat ein neues Vorsorgedepot angekündigt, das mit besonders niedrigen Kosten punkten soll.
Die Gebührenquote von 0,1 Prozent pro Jahr positioniert die Deka konkurrenzfähig gegenüber etablierten Online-Brokern wie Scalable Capital, die ähnlich günstige Konditionen anbieten. Damit versucht die Sparkassen-Tochter, Sparer von modernen FinTech-Anbietern zurückzugewinnen.
Das neue Angebot reiht sich in den intensiveren Preiswettbewerb um staatlich geförderte Altersvorsorgeverträge ein – ein Segment, das für Kunden lukrativ ist und daher steigende Aufmerksamkeit von traditionellen Finanzinstituten erhält.