Sympatex-Prozess: Drohungen gegen Journalisten
Im Betrugsprozess gegen Promiberater Stephan Goetz kam eine belastendes Telefonat ans Licht. Der Staatsanwalt präsentierte eine Aufzeichnung mit massiven Drohungen gegen einen Medienbvertreter.
Der Prozess gegen Stephan Goetz, einen bekannten Finanzberater, zeigt immer mehr belastendes Material. Die Anklage wirft dem 51-Jährigen vor, Anleger des Textilunternehmens Sympatex betrogen zu haben. Im Gerichtssaal kam nun ein Telefonat zur Sprache, das Goetz in erheblichem Licht zeigt.
Der Staatsanwalt spielte eine Aufzeichnung vor, in der Goetz körperliche Gewalt gegen einen Journalisten androhte. In dem Gespräch soll er unter anderem aggressive Äußerungen gemacht haben, die strafrechtlich als Drohung eingeordnet werden könnten. Goetz bestreitet die Vorwürfe und wehrt sich gegen die Anklage im Prozess.
Die Staatsanwaltschaft versucht damit, ein Gesamtbild des Verhaltens des Angeklagten zu zeichnen. Die Verhandlung wird in den kommenden Wochen fortgesetzt.