Türkei: Ermittlungen nach Kapitalmarktskandal
Die türkische Staatsanwaltschaft geht gegen Verdächtige vor, die den Kapitalmarkt manipuliert haben sollen. Hundertausende Kleinanleger sind betroffen.
In der Türkei hat es mehrere Festnahmen nach einem Manipulationsskandal am Kapitalmarkt gegeben. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen die Verdächtigen wegen Betrugs und Verstößen gegen das Kapitalmarktgesetz.
Darüber hinaus wird den Festgenommenen vorgeworfen, eine kriminelle Vereinigung gegründet zu haben. Die illegalen Machenschaften sollen fast eine halbe Million Kleinanleger geschädigt haben.
Die Ermittlungen deuten auf ein organisiertes Vorgehen hin, das das Vertrauen in den türkischen Finanzmarkt gefährdet hat.