Unicredit-Übernahme: Regierung offen für Commerzbank-Verkauf

Nach anfänglichem Zögern signalisiert die Bundesregierung Gesprächsbereitschaft zu Unicredits Übernahmeplänen. Ein Verkauf der Staatsanteile an der Commerzbank rückt näher.
Im Ringen um die Commerzbank bahnt sich eine Wendung an: Während Berlin zunächst auf Distanz zu Unicredits Übernahmeplänen ging, zeichnet sich nun eine aufgeschlossenere Haltung ab. Die Bundesregierung hat ihre Gesprächsbereitschaft bekundet und könnte damit den Weg für weitere Verhandlungen ebnen.
Die staatlichen Anteile an der Commerzbank könnten damit bald zum Thema zwischen Regierung und dem italienischen Finanzinstitut werden. Bislang hielt sich Berlin auffällig bedeckt, signalisiert aber jetzt ein gestiegenes Interesse, die Situation konstruktiv zu gestalten.
Beobachter erwarten, dass die kommenden Wochen zeigen werden, ob sich aus der Gesprächsbereitschaft auch konkrete Schritte ergeben. Ein Verkauf der Bundesanteile würde ein wesentliches Hindernis für Unicredits Expansionspläne in Deutschland senken.